Stellungnahme: Sanierung des Kunstrasenplatzes in Enger

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Wir, der Sportverein SV Enger-Westerenger, möchten zu der geplanten Sportplatzsanierung Stellung nehmen, da uns dieses Thema immer wieder sehr negativ in der täglichen Arbeit begegnet.

Erst einmal gilt es klar zu stellen, dass unser Antrag an die Stadt Enger, den Sportplatz zu sanieren, vor der Zeit der Bekanntgabe hinsichtlich der Förderung der Stadt Enger durch das Kommunalinvestitions-Fördergesetz, lag.

Bedeutet, wir haben nicht „hier“ gerufen als die Fördergelder bekannt wurden, sondern dem geht ein langjähriger Prozess voraus. Sollte die Sportplatzsanierung bei der Fördersumme also nicht berücksichtigt werden, werden wir als Sportverein weiter an unserem Antrag festhalten und ihn ggfs. auch erneuern.

Natürlich ist dem Vorstand bewusst, dass die Themen wie Sanierung des Barmeierplatzes, der Breitbandausbau, der Umbau von Museen, Investitionen am Krankenhaus usw. bei den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Enger einen anderen Stellenwert einnehmen als die Sanierung eines Kunstrasenplatzes auf dem nur Fußball gespielt wird. Aber wir denken, dass wir mit unserer ehrenamtlichen Tätigkeit und unserem Engagement im Kinder und Jugendbereich, im Bereich Flüchtlingshilfe und auch im Erwachsenenbereich, eine Daseinsberechtigung innerhalb der Stadt Enger haben.

Da es sich aber um den ersten Kunstrasenplatz der Stadt Enger handelt, der vor ca. 15 Jahren hergestellt wurde und nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht, müssen wir schon alleine aus der Sorgfaltspflicht gegenüber unseren aktiven Mitglieder, insbesondere den Kindern und Jugendlichen heraus, den Zeigefinger erheben. Der Untergrund scheint stark verdichtet zu sein, sodass das typische Dämpfungsverhalten, wenn man auf dem Sportplatz läuft, nicht mehr ausreichend gegeben ist. Wir stellen das an den immer häufiger auftretenden Verletzungen ( i.d.R. Bänderrisse, Kreuzbandrisse) fest. Außerdem werden Kunstrasenplätze in der heutigen Zeit aus einem anderen Material hergestellt und nicht mehr mit Quarzsand verfüllt. Dieses führte bisher nämlich zu erheblichen Abschürfungen  und Verbrennungen der Haut bei intensivem Kontakt. Gerade diese Tatsache führt bei Kindern zu Problemen, die es in der heutigen Zeit abzustellen gilt.

Da auch der Sportplatz von allen Schulen in der Stadtmitte für den Schulsport genutzt werden kann, ist es aus unserer Sicht auch nicht nur ein ausschließliches Problem unseres Sportvereins.

Wir als Vorstand des SVEW möchten an dieser Stelle nur klarstellen, dass wir nicht anderen Projekten in der Stadt Enger Fördermittel wegnehmen möchten, weil wir eine spontane Idee hatten. Wir versuchen schon seit Jahren unsere Ideen und Konzepte selbst oder mit Hilfe von Sponsoren zu finanzieren. Aber eine Sanierung in dieser Größenordnung bekommt kein vergleichsweise kleiner Verein, wie wir es sind, im Kreis Herford eigenständig finanziert.

SV Enger-Westerenger

Der Vorstand

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